Von Börry in die große weite Welt
Museum präsentierte sich auf der "Grünen Woche 2012" in Berlin
Museumswart Dieter Brockmann hatte allerhand Ausstellungsstücke eingepackt und präsentierte zusammen mit dem Förderverein das Museum für Landtechnik und Landarbeit Börry auf der "Grünen Woche" in Berlin. Unterstützt von Volker Meyer und Rolf Keller, Vorsitzender des Museumsfördervereins, zeigte Rainer Vespermann tausenden von Besuchern wie früher Eier gewogen und sortiert wurden. Dabei war der Stand der Vier vom Museumsverein aus dem Ilsetal stets dicht umlagert. Was dort gezeigt und erklärt wurde, kam bei den Besuchern in Halle 20 der Berliner Messegeländes gut an. Genauso wie die täglichen Vorführungen auf der großen Bühne.
Zusammen mit dem Berliner Moderator Andreas Wurm erklärte Dieter Brockmann allerhand heute kurios anmutende Gerätschaften von früher, wie die Laubgaffel und als Highlight ein Rapsglanzkäferfanggerät. Das Börrier Museumsquartett zeigte wie früher von Hand mit Dreschflegeln zu zweit, zu dritt oder auch zu viert gedroschen wurde und Dieter Brockmann ließ sich auf einem Sackheber hochkurbeln. Dazu gab es unter dem Motto "Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu" noch ein paar weitere ungewöhnliche Geräte zu erraten, wie eine hölzerne Eismaschine, eine Totschlagfalle für Mäuse und eine Kuhschwanzklemme. Außerdem brachte Dieter Brockmann dem wissbegierigen Publikum nahe, was es heißt, den Löffel abzugeben. Und natürlich erklärte er den Berlinern ganz genau wo Börry als eines der großen B's Deutschlands liegt. Nämlich zwischen Bonn und Berlin, wie eine Landkarte auf der Bühne zeigte.
Höhepunkt für Rolf Keller, Dieter Brockmann, Rainer Vespermann und Volker Meyer war der Niedersachsen Abend auf der Grünen Woche mit einem Treffen des Ministerpräsidenten David McAllister, der an ihren Tisch kam, um die Delegation aus Börry kennenzulernen.
Die Fotos der Veranstaltung finden Sie in der Galerie.